Konsortium


Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG)


Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist das Rechen- und Datenzentrum der Georg-August-Universität Göttingen und das IT-Kompetenzzentrum der Max-Planck-Gesellschaft. Mit über 200 Mitarbeitenden bietet sie mehr als 100.000 Nutzenden aus ganz Deutschland das gesamte Spektrum an IT-Services. Zu ihren Services zählt die verlässliche Bereitstellung von Basisdiensten wie kollaborative Werkzeuge, Daten-Speicherung und -Archivierung, Cloud-Dienste und Server-Hosting. Ebenso vertreten sind forschungsnahe Dienstleistungen, beispielsweise Software-Services für Datenanalyse und Bioinformatik, Softwareentwicklung für die Wissenschaft, und insbesondere Scientific Computing. Diese Dienste sind erfolgskritische „Enabler“ für die Wissenschaft und orientieren sich am Bedarf der Forschenden. Darüber hinaus betreibt die GWDG eigene Forschung im Bereich der angewandten Informatik, um neue Themen frühzeitig analysieren und das Service-Angebot entsprechend erweitern zu können. Scientific Computing und HPC-Services werden von der GWDG seit ihrer Gründung im Jahr 1970 bereitgestellt. Dazu betreibt die GWDG mehrere HPC-Systeme, darunter das Tier2-System „Emmy“, in ihrer Rolle als Zentrum für nationales Hochleistungsrechnen (NHR). Sie ist auch eines der beiden zentralen HPC-Kompetenz- und Betriebszentren des DLR, für den sie mit „CARO“ das neben „Emmy“ zweite Top-500-System betreibt.

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH)


Die LUH wurde 1831 gegründet und hat ca. 29.000 Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. An der Universität arbeiten mehr als 2.500 Personen in 9 Fakultäten mit rund 160 Fachbereichen und Instituten. Die Exzellenz der Fakultät Elektrotechnik und Informatik wird u.a. durch Beteiligungen an mehreren Exzellenzclustern und durch mehrere ERC Starting, Consolidator und Advanced Grants belegt.

Forschungszentrum L3S


Das Forschungszentrum L3S bündelt relevante Institutionen und Disziplinen in Hannover und Braunschweig und bildet so einen wichtigen Kristallisationspunkt und Ansprechpartner für alle Fragen im Kontext der KI. Das L3S arbeitet unter dem Leitthema „Intelligente, verlässliche und verantwortungsvolle Systeme“ und zeichnet sich durch interdisziplinäre, national und international sichtbare Forschung in vielen Bereichen der Informatik aus. Forschungsschwerpunkte sind u.a. NLP, Web Science, digitale Signalverarbeitung, autoML, Kommunikationstechnik und Wissensgraphen. Weitere Mitglieder des L3S kommen aus den Feldern der Rechtswissenschaften, Soziologie und Philosophie. Sieben seiner Mitglieder haben erfolgreich ERC Grants eingeworben, L3S-Mitglieder sind verantwortlich für zahlreiche DFG-Projekte sowie für Projekte der angewandten Forschung, finanziert durch BMBF, BMWi, ZIM, AIF und die Industrie.

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)


Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist Deutschlands nationales Metrologieinstitut und weltweit führend in der Messwissenschaft und Normung. Sie sichert die Genauigkeit von SI-Einheiten, sorgt mithilfe von Atomuhren für die Einhaltung der gesetzlichen Zeit und betreibt hochmoderne Anlagen wie die Metrology Light Source (MLS) in Berlin-Adlershof. Für ein Testzentrum für Quantencomputing bietet die Expertise der PTB in den Bereichen Präzisionsmessung, Quantenmetrologie und Kalibrierung eine unverzichtbare Unterstützung für die Entwicklung und Validierung von Quantentechnologien.